Mit dem kleinen Kraftfahrzeug des Quads fing im Jahr 1962 die Geschichte an. Es waren der so genannte Kraftkarren, auch Kraka genannt, sowie ein Fahrzeug der US Army, die die Entwicklung ins Rollen brachten. Das Fahrzeug ist in der Regel mit vier Rädern oder Ballonreifen ausgestattet, wobei einige Modelle auch mit Gleisketten ausgestattet wurden. Schon bald folgten Weiterentwicklungen, die jetzt zum Racing Quad führten.
Inzwischen ist es möglich, mit dieser Form von Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs zu sein. Dabei müssen natürlich, wie beim Quad überhaupt, die Vorschriften der Straßenverkehrsverordnung berücksichtigt werden. Das bedeutet bei der Suche nach einem Racing Quad, dass die Beleuchtung und ein Kennzeichen zwingend erforderlich sind.

Jedoch können diese Fahrzeuge auch im Gelände genutzt werden und finden ihren Einsatz oft in den Gebieten, die für Moto-Cross empfohlen werden. In diesem Fall gibt es sogar Fahrzeuge unter den Racing Quads, die extra für diese Gebiete ausgearbeitet wurden. Schließlich sind hier andere Reifen und eine speziellere Federung angebracht worden. Teilweise wurde und wird für die Fahrzeuge sogar eine Zulassung für das Fahren auf der Autobahn erteilt. Mitunter gibt es sogar eine Zwei-Personen-Zulassung.

Bestimmt wird das Bild heute von den unterschiedlichsten Fahrzeugen in verschiedenen Größen. So gibt es beispielsweise Racing Quads, die Geschwindigkeiten zwischen 75 bis 90 Kilometern erreichen. Dies liegt daran, dass sie 16,6 PS an Leistung bringen und mit einem Hubraum von 250 m³ ausgestattet wurden. Andere Fahrzeuge können sogar eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern. Auszeichnen können sich die Fahrzeuge außerdem durch eine besondere Ausstattung an Extras. Dazu gehören beispielsweise die Aluminium Sport Felgen sowie der 4-Takt Motor. Ferner können diese Quads unter anderem eine LED-Blickanlage sowie das LED-Rücklicht besitzen. Ergänzt wird das große Angebot dieser Fahrzeuge von den elektronischen Modellen, in deren Rahmen es Wagen gibt, die auch für Kinder erarbeitet wurden.

Im idealen Falle brauchen sich nun künftige erwachsene Fahrer um nichts mehr zu kümmern, da sich die Händler bereits um alle Papiere bemühen. Auch ein Besuch beim TÜV ist dann nicht mehr notwendig. Liegt bei den Fahrern der Führerschein der Klasse B, einst Klasse 3, vor, können der Spaß und die Abenteuer mit dem Fahrzeug sofort nach Erhalt beginnen.